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XIX. ROHKUNSTBAU - MORAL

Die Fortsetzung von ROHKUNSTBAU und des RING-Zyklus ist für 2013 geplant. Nachdem der Ortswechsel von Schloss Marquardt auf das Schloss Roskow vollzogen wurde,, wird die Ausstellung nächstes Jahr im Landkreis Potsdam-Mittelmark stattfinden.

Vom 22. Juni bis 15. September 2013 wird der XIX. ROHKUNSTBAU, eine Ausstellung zeitgenössischer, ortsbezogener bildender Kunst im Schloss Roskow zu sehen sein.. Das ROHKUNSTBAU-Team bestehend aus dem Kurator Mark Gisborne, der Produktions- und Projektleitung bemüht sich derzeit darum, dass das Projekt im kommenden Jahr umgesetzt werden kann.

Das Konzept von ROHKUNSTBAU ist so gut wie einfach: International bekannte und junge, aufstrebende Künstler/innen werden dazu eingeladen, an einem Ort außerhalb des gängigen Kulturbetriebs neue Arbeiten zu einem übergeordneten Thema zu schaffen, die sich auf den aktuellen Ausstellungsort beziehen. 2012 wurde der Ausstellungsort gewechselt, die kommenden Ausstellungen sollen im Schloss Roskow im Landkreis Potsdam-Mittelmark stattfinden.

Richard Wagners ‚Ring des Nibelungen' bildet den Ausgangspunkt des nächsten Projektes. Angelehnt an ‚Die Walküre', soll passend zum 200. Geburtstag des Komponisten unter dem Thema ‚Moral' eine Ausstellung mit internationalen zeitgenössischen bildenden Künstler/innen stattfinden. Mit seinem Gesamtkunstwerk basierend auf dem Nibelungenlied, dem klassischen germanischen Sagengut, hat Richard Wagners musikalische Interpretation stets zu internationalem und intellektuellem Diskurs angeregt. Seine Umsetzung des Themas bietet eine breite Basis für die kritische Auseinandersetzung mit Fragen zur Weltkultur, Interpretationsansätze zum Gesamtkunstwerk sowie zur historischen und kulturellen Rezeption.

Mit der ‚Walküre', dem ersten Tag, beginnt der eigentliche Zyklus Wagners. Inzest, Liebe, Verrat und seine Konsequenzen sind die Themen, die den Hintergrund zum Drama bilden. Unter dem Begriff ‚Moral' zusammengefasst, bilden sie das Leitthema des XIX. ROHKUNSTBAU und stellen die Diskussionsgrundlage für Fragen nach gemeingültiger Moral und Ethik sowie zur aktuellen Problematik gesellschaftlicher und individueller Grundkonflikte. Zehn internationale Künstler/innen sollen im nächsten Jahr die Möglichkeit erhalten, diesen Stoff künstlerisch umzusetzen und zu hinterfragen, um ihre eigenen Interpretationen in der Ausstellung zu präsentieren.