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Foto: Roland Horn
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Atlantis. Hidden Histories - New Identities: European Art 20 Years After the Iron Curtain untersucht die Entwicklung von Identität und politischen Vorstellungen in den Ländern, die bis vor 20 Jahren auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs lagen. Mit künstlerischen Mitteln sollen die Themen „Demokratie" und „Soziales Zusammen-leben" im Neuen Europa der 27 Länder untersucht werden. An der früheren innerdeutschen Grenze, über die Grenze von Österreich und der Slowakischen Republik, Griechenland und Bulgarien hinweg werden Ausstellungsprojekte stattfinden. Bildende Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Bulgarien und Griechenland werden den klassischen Ideen der Demokratie nachspüren, ihre unterschiedlichen Ansätze diskutieren, ihre Dimensionen ausmessen und über die Zukunft reflektieren. Künstlerinnen und Künstler aus der Slowakischen Republik werden sich in einer Ausstellung mit den „Modernen Nomaden Europas" als einer neuen sozialen Herausforderung an jeden Einzelnen von uns und unsere kreative Mobilität auseinandersetzen. Die Arbeit der Ausstellungsmacher aus Deutschland, der Slowakei, aus Bulgarien und Griechenland wird im Rahmen einer Ausstellung in Venedig zu Beginn der diesjährigen Biennale einem kunstinteressierten europäischen Publikum vorgestellt. Die künstlerische Zusammenarbeit wird durch drei Konferenzen begleitet, auf denen künstlerischen Entwicklungen vor und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, die Tradition der Form und des Widerstands, die heutige Situation der Künstler und ihre Herausforderungen diskutiert werden sollen. Die Debatten und das Projekt werden in einer gemeinsamen Publikation und jedes Ausstellungsprojekt in einer eigenen Publikation dokumentiert.
Die Rolle von Rohkunstbau im Rahmen des Projektes Hidden Histories - New Identities besteht in der Initiierung einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen elitären und egalitären Strukturen, untergegangenen Systemen und Idealgesellschaften. Diese Auseinandersetzung manifestiert sich in der Ausstellung zum Thema „Atlantis", die dem Gesamtprojekt als Ausgangs- und Anknüpfungspunkt dient. Das europäische Projekt wurde von Rohkunstbau und dem derzeitigen Koordinator der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg entwickelt. Als Partner beteiligen sich „Space" aus Bratislava, „Artbox" aus Thessaloniki und die „Art Today Association" aus Plovdiv an dem Netzwerk.

www.atlantisprojects.eu

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